Förderverein Wi för uns e.V.
Erster plattdeutscher Abend in der Delver Sporthalle
Delve/Hollingstedt/Bergewöhrden: Der Versuch hat sich gelohnt. Volles Haus beim ersten plattdeutschen Abend „Musik und Platt“ in der Delver Sporthalle. Der Förderverein Wi för uns e.V. freut sich über mehr als 150 Besucherinnen und Besucher.
Der noch junge Verein Wi för uns e.V. zur Förderung von Kinder-, Jugend-, Kultur-, Natur- und Landschaftsprojekten in der ehemaligen Kirchspielslandgemeinde Delve mit den Dörfern Delve, Hollingstedt und Bergewöhrden hatte zum ersten plattdeutschen Abend „Musik und Platt“ mit den Delver Chören, Helmut Robitzky aus Meldorf und Klaussen Thomsen aus Wallen nach Delve eingeladen. Bürgermeister Peter Maass zeigte sich erfreut über die große Resonanz und dankte allen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung durch Sach- und Barspenden beigetragen haben. Die Organisatoren konnten sich über ein volles Haus freuen, und die ca. 150 Gäste über das abwechslungsreiche Programm und die ausgezeichnete Versorgung in der Veranstaltungspause.
Klaussen Thomsen aus Wallen, bekannt von der Buernhochtied auf dem Heider Marktfrieden und Volksschauspieler der Delver Speeldeel, führte die Freunde der plattdeutschen Sprache mit Witz und Humor durch das Programm. Es war ein Vergnügen ihm zuzuhören. Die Delver Chöre unter der Leitung von Heinke Marx überzeugten mit ihren plattdeutschen Liedvorträgen. Mit viel Beifall honorierte das Publikum die gekonnten Vorträge. Der Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Helmut Robitzky aus Meldorf. Auf seine unnachahmliche Weise trug er Läuschen un Rimels (Schwänke u. Reime) von Fritz Reuter, eigene „Belewnisse“   und Burkäwers, jene außerordentlich beliebten volkstümlich-heiter-komischen Schwankgedichte von Rduolf Tarnow vor und nutzte dabei nicht nur sein vorzügliches Gedächtnis, sondern auch sein schauspielerisches  und musikalisches Talent. Das Publikum dankte es ihm mit viel Beifall.
Begleitet von Peter Schlüter mit seiner Handharmonika sangen die Delver Chöre und die Gäste am Schluss der Veranstaltung gemeinsam „Wo de Nordseewellen“. Nach diesem erfolgreichen Abend sind sich die Organisatoren einig: in 2014 wird es einen zweiten plattdeutschen Abend in Delve geben.
Text und Foto: Uwe Paulsen

 

Förderverein Wi för uns e.V. hat jetzt ein Vereinslogo - Hans Ulrich Wichmann überzeugte mit seinem Entwurf
Gemeinden und Adelsfamilien führen ein Wappen und Vereine und Unternehmen ein LOGO, um nach außen hin einen hohen Wiedererkennungswert zu erzeugen. Bereits vor der Gründung des Vereins waren sich die Initiatoren sicher, dass dieser ein Logo mit Wiedererkennungswert führen soll. „Wir wollten dieses Logo aber nicht selbst im Stillen entwerfen, sondern eine möglichst große Zahl an Kreativen hinzuziehen“, so die Vereinsvorsitzende Regine Retzlaff aus Delve. Deshalb wurden die Vereinsmitglieder aufgerufen, einen Entwurf für ein Logo zu machen. Ebenso war die interessierte Öffentlichkeit aufgerufen mitzumachen. Insgesamt sechs Wochen waren Zeit, die Entwürfe einzureichen. Zwischen sieben vereinsinterne, als auch externe Entwürfe musste sich die Bewertungskommission entscheiden. Die Wahl fiel auf den Vorschlag von Hans Ulrich Wichmann aus Delve.
Die Besonderheiten des Logos: Drei Punkte symbolisieren die Dörfer Bergewöhrden, Delve und Hollingstedt, und der blaue Verlauf die vielen Windungen der Eider in dieser Region. Der Schriftzug Wi för Uns und die Namen der drei Dörfer auf dem äußeren Ring des Logos erklären das angestrebte „Wir-Gefühl“ der Menschen in der ehemaligen Kirchspielslandgemeinde Delve.  Die gewählten Farben Gelb, Blau und Grün sind auch die Grundfarben der Wappen der Gemeinden Delve und Hollingstedt.
Auf der Veranstaltung „Musik und Platt“ in der Delver Sporthalle wurde das Vereinslogo nun einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Hans Ulrich Wichmann, der viel Mühe und sehr viel Zeit für die Fertigstellung investiert hat, bekam als Dankeschön viel Beifall vom Publikum und einen prallgefüllten Präsentkorb von der Vorsitzenden des Fördervereins.
Im Bild: Das neue Logo wird von der Vereinsvorsitzenden und Hans Ulrich Wichmann enthüllt.

Text: Uwe Paulsen
Foto: Ingo Wichmann


 

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